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Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Mittwoch, den 04. März 2009 um 17:31 Uhr

 

In einer Studie aus dem Herbst 2008 befragten heise open und das Softwareunternehmen Wilken Unternehmen in Deutschland zum Einsatz von Open Source. Das Ergebnis: Open Source ist in den Unternehmen angekommen. In vielen Bereichen haben sich lizenzkostenfreie Lösungen etabliert, doch es gibt auch Unterschiede in Bezug auf die Einsatzgebiete und die Unternehmensgröße. Die Trendstudie Open Source wurde in Form einer Online-Umfrage durchgeführt, an der sich insgesamt 3.500 Personen beteiligt haben. Auch wenn lediglich 1.312 Teilnehmer vollständige Datensätze geliefert haben, ist damit laut heise open der bisher umfangreichste Datenbestand zum Open-Source-Einsatz in Deutschland entstanden. Die Ergebnisse der Studie sind ebenso interessant wie vielschichtig. Einige der Kernaussagen stellen wir hier vor.

Einfluss der Unternehmensgröße

Um vergleichbare und repräsentative Aussagen erhalten zu können, müsste die Zusammensetzung der Teilnehmer in etwa der Zusammensetzung der Gesamtheit entsprechen. Dies ist leider in der Studie nicht der Fall, da kleinere Unternehmen unterrepräsentiert und mittlere und größere Unternehmen überrepräsentiert sind. Dennoch ergeben sich aus den Daten interessante Erkenntnisse:

* Lizenzkosten sparen ist der am häufigsten genannte Grund für den Einsatz von Open Source. Dabei ist es wenig überraschend, dass darauf kleine Firmen (weniger als zehn Mitarbeiter) besonderen Wert legen.
* Kleine Unternehmen setzen häufiger innovative Software ein als größere Unternehmen. Beispielsweise setzen 86 Prozent der kleinen Betriebe auf freie Office-Anwendungen, während nur 41 Prozent der großen Firmen dies tun.
* Bei den klassischen Open-Source-Einsatzbereichen wie Server-Betriebssysteme, Virtualisierung oder Datenbanken gibt es dagegen keine größeren Unterschiede in Bezug auf die Unternehmensgröße.


Die stärksten Open-Source-Bereiche

In den klassischen Einsatzgebieten wurde auch nach den verwendeten Produkten gefragt. Hier einige Beispiele:

* Server-Betriebssystem: Bei den freien Betriebssystemen liegt Debian GNU/Linux mit 47 Prozent vorne, gefolgt von Ubuntu mit 32 Prozent. Bei den großen Unternehmen liegt allerdings Suse Linux Enterprise mit 54 Prozent deutlich vorne.
* Content Management: Hier dominiert TYPO3 mit über 40 Prozent, vor Joomla und WordPress. Gerade große Unternehmen setzen auf TYPO3, während kleinere Firmen eher auf Joomla zurückgreifen. Interessant ist hier auch der hohe Anteil an selbst entwickelten CMS-Lösungen (über 25 Prozent).
* Groupware: Ähnlich wie bei den CMS liegt hier der Anteil der Eigenentwicklungen sehr hoch (über 25 Prozent). Führend ist eGroupware mit 22 Prozent, vor Open-Xchange mit 18 Prozent.


Zusammenfassung

Open Source ist in Deutschland in den Unternehmen angekommen. Für rund 40 Prozent haben Open-Source-Lösungen eine unternehmenskritische Bedeutung und bei weiteren 43 Prozent spielt sie eine wichtige Rolle.

Bei den Motiven ist die Einsparung von Lizenzkosten mit knapp 90 Prozent der wichtigste Grund für die Unternehmen auf Open Source zu setzen. Aber auch die Unabhängigkeit von den Herstellern, die Verfügbarkeit der Quellcodes und die technischen Vorzüge werden häufig als Gründe genannt.

Bei der Zufriedenheit liegt Open-Source-Software deutlich vor der proprietären Software. Fast 90 Prozent bewerten Open-Source-Software mit “sehr gut” oder “gut”. Bei der lizenzpflichtigen Software sind es lediglich 44 Prozent.

Die größten Probleme macht die Integration mit vorhandener Software. Die Behauptung, der mangelhafte professionelle Support sei ein Argument gegen Open Source, kann die Studie dagegen nicht bestätigen. Nur 35 Prozent der befragten Unternehmen nimmt überhaupt externen Support in Anspruch und ist dann meist auch zufrieden mit der Leistung.

Quelle: t3n.yeebase.com
Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:56 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Samstag, den 07. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Open Source ist aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Vor allem in den Bereichen Serverbetriebssysteme, Web- und Mailserver, Datenbanken und Middleware spielt Open-Source-Software eine wichtige Rolle.ping.jpg

Die Unternehmen, die in die Entwicklung von Open-Source-Software investieren, kommen aus fast allen Branchen, wenn auch mit einem Schwerpunkt auf der IT- und Telekommunikationsbranche.

In den letzten 5 Jahren wuchs der Marktanteil von Open Source Software auf einen Gesamtwert von rund 12 Mrd. Euro, wie in einer Studie im Auftrag der Europäischen Kommission im Januar 2007 veröffentlicht wurde ("Study on the Economic impact of open source software on innovation and the competitiveness of the Information and Communication Technologies (ICT) sector in the EU").icon Studie Wirtschaftliche Bedeutung von Open Source

 

Für das Jahr 2010 sagen die EU-Forscher Open-Source-bezogenen Dienstleistungen einen Anteil von 32 Prozent am gesamten It-Dienstleistungssektor voraus.

Der Open-Source-Anteil am Bruttoinlandsprodukt könnte 2010 bereits 4 Prozent betragen. Derzeit macht die gesamte IT-Infrastruktur 10 Prozent des europäischen BIP aus. Optimale Chancen sieht man, wenn Politik und Wirtschaft das Potenzial von Open Source und ähnlichen Modellen der Zusammenarbeit erkennen und zur Weitergestaltung der Informationsgesellschaft umsetzen

Aber ist Open Source auch wirklich sicher?

Ja. In Open Source Software fließt das Wissen und die Erfahrung unzähliger Anwender und Entwickler ein. Ganze Entwicklergruppen bilden sich und arbeiten über die Grenzen hinweg zusammen - weltweit, rund um die Uhr. Die Quelltexte der Programmierung werden laufend geprüft, Probleme werden schnell erkannt und Fehler sofort behoben. Das heißt, der Fortschritt ist nie von einer einzelnen Person oder Unternehmensentscheidung abhängig. Open Source Software garantiert den allgemeinen Zugriff. Sie kann jederzeit weiterentwickelt, optimiert, kopiert und genutzt werden. Somit ist Open Source Software zukunftssicher und immer hoch aktuell.

Nur eins ist OSS nicht, sie ist auf gar keinen Fall Anti-Kommerziell. OSS war und ist kommerziell und für jeden unverschlüsselt. Aber womit verdienen Anbieter von Open Source Software eigentlich ihr Geld?

Mit den Dienstleistungen rund um die Software. Also mit

  • Beratung.
  • Installation und Inbetriebnahme.
  • individuellen Anpassungen der Software an Kundenbedürfnisse.
  • Schulungen,
  • Services für Ausfallsicherheit, Systemwartung, Softwarepflege und
  • regelmäßigen Updates der Softwaren
...if you do a good job, then of course they will have no reason to move. 

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:56 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 00:00 Uhr

"Anbieter proprietärer Software bekommen den Druck der Open-Source-Konkurrenz zu spüren" 

Zitat Matthew Lawton (IDC-Analyst) in Computerwoche Ausgabe 26/2008 

Zahlreiche Produkte aus dem Open Source Umfeld haben sich mittlerweile als Alternativen zu den lizenkostenpflichtigen Produkten der bisherigen Platzhirsche herauskristallisiert.

Das zur Zeit noch bekannteste Produkte dürfte OpenOffice als Alternative zu Microsoft Office darstellen. Unter der Führung von Sun Microsystems wird inzwischen OpenOffice sogar auf die Zielgruppe Endverbraucher ausgerichteten PCs und Notebooks vorinstalliert, welche bislang noch komplett unter der „Fuchtel“ von Microsoft Windows Anwendungen ausgestattet wurden.

Nicht zuletzt durch die Präsenz von OpenOffice auf dem äußerst erfolgreichen eeePC von ASUS läßt sich erahnen, daß ein M arktwachstum auf Office PC und Notebooks auch im Businessbereich nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Der eeePC wurde vor ca. einem Jahr zunächst ausschließlich mit einem Linux basierenden Betriebssystem präsentiert. Das System zeichnet sich durch extrem schnellen Start unter relativ geringer Ressourcenbeanspruchung (Arbeitsspeicher, Energieverbrauch) aus.

Die Funktionalitäten, z.B. eben im Bereich Office Anwendungen sind zum großen Teil gleichwertig oder sogar den Features aus dem Microsoft Office Standard Paket überlegen. Die offene Plugin Struktur ermöglicht es kleineren Firmen oder auch freien Entwicklern eigene Erweiterungen zu entwickeln.

So sind inzwischen zum Beispiel Funktionen des Controllings als Spreadsheet Plugins auch für Firmenanwendung verfügbar.

Das von uns und anderen Open Source Software „Finanzierern“ unterstütze OpenOffice Calc palo Plugin „palooca“ ist hierfür geradezu ein Paradebeispiel.

Wir setzen dieses Plugin in Kundeprojekten für das Management Reporting und Planungsprozesse ein. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten von openbig.org.

 




Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:56 Uhr )
 


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