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Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Mittwoch, den 18. März 2009 um 11:17 Uhr

 

Eine aktuelle Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zum eCommerce belegt, dass das Internet in Deutschland von immer mehr Menschen für umsatzträchtige Aktivitäten genutzt wird. Die deutschen Konsumenten haben im vergangenen Jahr für rund 13,6 Milliarden Euro Waren im Internet gekauft. Damit legte der eCommerce Umsatz um 19 % deutlich zu. Das Internet bleibt angesichts dieser Steigerung auch weiterhin der Vertriebskanal mit der höchsten Wachstumsdynamik.

ecommerce-umsatzentwicklung

Umsatzentwicklung des deutschen eCommerce

Entgegen dem allgemeinen Konsumtrend bei Non-Food-Produkten konnte der eCommerce Umsatz auch im Jahre 2008 deutlich gesteigert werden. Die positive Entwicklung ist laut GfK in erster Linie darauf zurückzuführen, dass immer mehr Menschen im Netz einkaufen. So stieg die Anzahl der Internet-Käufer um 12 % auf 29,5 Millionen. Die Einkaufshäufigkeit blieb mit 9,4 Käufen pro Person und Jahr fast konstant; die Durchschnittsausgaben pro Kauf stiegen um 7 % auf knapp 49 Euro.

eCommerce Nutzergruppen

Anteile der Nutzergruppen

Allerdings zeigt sich, dass einzelne Konsumentengruppen das Internet als Einkaufsmöglichkeit völlig unterschiedlich nutzen. Um das plausibel darstellen zu können, haben die Konsumforscher der GfK die Konsumenten in sieben verschiedene Online-Nutzer-Typen eingeteilt. Die meisten Verbraucher – insgesamt knapp 35 % – gehören zur Gruppe der Selektivnutzer. Diese Gruppe erwirtschaftet aber nur knapp 13 % des Umsatzes. Den größten Anteil am Umsatz liefert die Gruppe der Online-Shopper und Online-Banker, die mit gut 20 % die zweitgrößte Gruppe der Internetnutzer stellen. Sie erwirtschaften knapp 35 % des eCommerce Umsatzes.

Quelle: GfK und Mittelstandsblog

Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:57 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Mittwoch, den 04. März 2009 um 17:31 Uhr

 

In einer Studie aus dem Herbst 2008 befragten heise open und das Softwareunternehmen Wilken Unternehmen in Deutschland zum Einsatz von Open Source. Das Ergebnis: Open Source ist in den Unternehmen angekommen. In vielen Bereichen haben sich lizenzkostenfreie Lösungen etabliert, doch es gibt auch Unterschiede in Bezug auf die Einsatzgebiete und die Unternehmensgröße. Die Trendstudie Open Source wurde in Form einer Online-Umfrage durchgeführt, an der sich insgesamt 3.500 Personen beteiligt haben. Auch wenn lediglich 1.312 Teilnehmer vollständige Datensätze geliefert haben, ist damit laut heise open der bisher umfangreichste Datenbestand zum Open-Source-Einsatz in Deutschland entstanden. Die Ergebnisse der Studie sind ebenso interessant wie vielschichtig. Einige der Kernaussagen stellen wir hier vor.

Einfluss der Unternehmensgröße

Um vergleichbare und repräsentative Aussagen erhalten zu können, müsste die Zusammensetzung der Teilnehmer in etwa der Zusammensetzung der Gesamtheit entsprechen. Dies ist leider in der Studie nicht der Fall, da kleinere Unternehmen unterrepräsentiert und mittlere und größere Unternehmen überrepräsentiert sind. Dennoch ergeben sich aus den Daten interessante Erkenntnisse:

* Lizenzkosten sparen ist der am häufigsten genannte Grund für den Einsatz von Open Source. Dabei ist es wenig überraschend, dass darauf kleine Firmen (weniger als zehn Mitarbeiter) besonderen Wert legen.
* Kleine Unternehmen setzen häufiger innovative Software ein als größere Unternehmen. Beispielsweise setzen 86 Prozent der kleinen Betriebe auf freie Office-Anwendungen, während nur 41 Prozent der großen Firmen dies tun.
* Bei den klassischen Open-Source-Einsatzbereichen wie Server-Betriebssysteme, Virtualisierung oder Datenbanken gibt es dagegen keine größeren Unterschiede in Bezug auf die Unternehmensgröße.


Die stärksten Open-Source-Bereiche

In den klassischen Einsatzgebieten wurde auch nach den verwendeten Produkten gefragt. Hier einige Beispiele:

* Server-Betriebssystem: Bei den freien Betriebssystemen liegt Debian GNU/Linux mit 47 Prozent vorne, gefolgt von Ubuntu mit 32 Prozent. Bei den großen Unternehmen liegt allerdings Suse Linux Enterprise mit 54 Prozent deutlich vorne.
* Content Management: Hier dominiert TYPO3 mit über 40 Prozent, vor Joomla und WordPress. Gerade große Unternehmen setzen auf TYPO3, während kleinere Firmen eher auf Joomla zurückgreifen. Interessant ist hier auch der hohe Anteil an selbst entwickelten CMS-Lösungen (über 25 Prozent).
* Groupware: Ähnlich wie bei den CMS liegt hier der Anteil der Eigenentwicklungen sehr hoch (über 25 Prozent). Führend ist eGroupware mit 22 Prozent, vor Open-Xchange mit 18 Prozent.


Zusammenfassung

Open Source ist in Deutschland in den Unternehmen angekommen. Für rund 40 Prozent haben Open-Source-Lösungen eine unternehmenskritische Bedeutung und bei weiteren 43 Prozent spielt sie eine wichtige Rolle.

Bei den Motiven ist die Einsparung von Lizenzkosten mit knapp 90 Prozent der wichtigste Grund für die Unternehmen auf Open Source zu setzen. Aber auch die Unabhängigkeit von den Herstellern, die Verfügbarkeit der Quellcodes und die technischen Vorzüge werden häufig als Gründe genannt.

Bei der Zufriedenheit liegt Open-Source-Software deutlich vor der proprietären Software. Fast 90 Prozent bewerten Open-Source-Software mit “sehr gut” oder “gut”. Bei der lizenzpflichtigen Software sind es lediglich 44 Prozent.

Die größten Probleme macht die Integration mit vorhandener Software. Die Behauptung, der mangelhafte professionelle Support sei ein Argument gegen Open Source, kann die Studie dagegen nicht bestätigen. Nur 35 Prozent der befragten Unternehmen nimmt überhaupt externen Support in Anspruch und ist dann meist auch zufrieden mit der Leistung.

Quelle: t3n.yeebase.com
Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:56 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Mittwoch, den 11. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Der Anteil quelloffener Technologien in proprietären Produkten wird sich in den nächsten Jahren erhöhen.
So gehen die Marktforscher von Gartner davon aus, dass bis 2010 in rund 80 Prozent aller proprietären Produkte auch Technologien zu finden sein werden, die unter einer Open-Source-Lizenz verbreitet werden.

"Open Source wird durch die Lizenz definiert, mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen", so der Gartner-Analyst Mark Driver auf dem Summit 'Open Source Scenario for 2007, the risks and rewards for mainstream IT'.

So würden sich derzeit viele Unternehmen über eine entsprechende Policy im Unternehmen Gedanken machen. Jedoch habe bislang kaum ein Unternehmen entsprechende Regelungen getroffen. Open-Source-Technologien seien jedoch nicht mehr wegzudenken und Unternehmen müssten diese nun auch mit den existierenden Asset-Managements und Verwaltungsstrategien in Einklang bringen. "Open Source verändert die Spielregeln, aber es führt auch kein gänzlich neues Spiel ein", so Driver.

Open Source hätte laut Gartner nun die dritte Phase erreicht. Ideologische Motivationen treten immer weiter in den Hintergrund und die Technologie sei inzwischen "über den gesamten Stack hinweg" längst gut genug. Nach wie vor fände hier ein quasi natürlicher Selektionsprozess statt, bei dem nur die stärksten Technologien überleben könnten. Die Verwendung von offenen Standards stelle jedoch gleichzeitig eine gewisse Vielfalt unter den Projekten sicher.

In vielen Unternehmen würde sich die Relation von Open Source zu proprietärer Software dem Verhältnis von gekauften und In-House-entwickelten Anwendungen annähern. Die wichtigsten Kriterien für den Einsatz quelloffener Technologien seien derzeit Kosten und Risiken. Das könne sich jedoch nach 2012 ändern, prognostiziert Driver.

(Quelle: silicon.de)

Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:58 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Montag, den 09. Februar 2009 um 00:00 Uhr
Die ursprünglich vom amerikanischen Immobliensektor ausgehende Finanz- und Wirtschaftskrise hat mittlerweile weltweite und branchenübergreifende Auswirkungen. Kaum eine Branche bleibt von dem stark eingeschränkten Geldfluss unbeeindruckt und viele Unternehmen müssen einen strikten Sparkurs einschlagen. Aber für eine Branche bietet die prekäre Lage auch eine enorme Chance: Open Source Software könnte zum Retter der Wirtschaft werden.Open Source Software rettet die Welt

© danielschoenen - Fotolia.com

In wirtschaftlich schlechten Zeiten steht bei besonders betroffenen Unternehmen häufig nur noch ein Punkt auf der Tagesordnung: Einsparungen. Je nach Größenordnung der finanziellen Engpässe werden auch schon mal "Heilige Kühe" geschlachtet, die zuvor über viele Jahre unantastbar schienen.
So wird dann auch die Softwareausstattung einer Firma unter die wirtschaftliche Lupe genommen und die dürfte in nahezu 100 Prozent der Fälle ein enormes Einsparpotential aufweisen, vergleicht man Bezahlsoftware mit lizenzkostenfreier Open Source Software.

Vor allem für den Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) könnte Open Source die Rettung bedeuten. Hier machen die Kosten für proprietäre Software häufig einen bedeutenden Anteil an den Gesamtausgaben des Unternehmens aus. Ein Umstieg auf freie Software kann in solchen Unternehmensgrößen relativ einfach und schnell vollzogen werden. Entsprechende Open Source Software ist frei verfügbar, schnell aus dem Internet geladen und installiert. Allein für spezielle Anpassungen, die sehr viel häufiger möglich sind als bei Bezahlsoftware, und für Supportleistungen werden überhaupt Gelder benötigt. Als Ergebnis erhalten die Unternehmen dann aber auch eine auf ihre Bedürfnisse eingerichtete Softwareausstattung, die im Idealfall keine weiteren Kosten nach sich zieht.

Proprietäre Software lässt sich dagegen oftmals nur geringfügig bis gar nicht skalieren oder anpassen. Hier werden große Pakete mit einer maximalen Funktionsvielfalt auf dem Markt geworfen, die von kaum einem Anwender alle genutzt werden oder manche Anwender schlicht überfordern dürften. Als Resultat werden die Mitarbeiter mit speziellen Schulungen auf die Arbeit mit diesen Funktionsungetümen vorbereitet. Dabei entstehen zusätzliche Kosten, die selten in den ursprünglichen Kostenkalkulationen veranschlagt wurden. Unternehmen bezahlen also doppelt für Funktionen, die sie nicht brauchen, denn auch die Entwicklung von nicht benötigten Funktionen lassen sich die Softwarehersteller bezahlen.

Open Source Software könnte sich für viele kleine und mittlere Firmen als Rettung erweisen. Allein der Umstieg von Microsoft Office auf OpenOffice könnte einer Firma mit 20 Mitarbeitern je nach verwendeter Version zwischen knapp 2.000 Euro und knapp 13.000 Euro Einsparung bringen. Steigt die Firma dann auch noch von Adobe Photoshop auf das lizenzkostenfreie Gimp um, so lassen sich noch mal etwa 17.000 Euro sparen. Wer zudem noch von Microsoft SQL Server auf den freien MySQL Server umsteigt, spart noch einmal zwischen mindestens 1.000 Euro und knapp 27.000 Euro (Enterprise Edition).

Viele Startups machen es vor: Sie setzen oftmals auf Open Source Software - zum einen aus Kostengründen, zum anderen aus Überzeugung. Schließlich spart quelloffene Software nicht nur Geld, sie bringt auch ein Stück Zukunftssicherheit: Die eigenen Daten sind nicht in Dateiformaten gefangen, deren Aufbau nur eine Firma auf der Welt kennt.

Und: Weite Teile des Web 2.0 sind ohne freie Software wie den Apache-Webserver, wie die Kombination PHP und MySQL oder wie Content Management Systeme vom Schlage eines TYPO3, Drupal oder WordPress gar nicht denkbar.

Aus all dem ergibt sich ein Trend, der beispielsweise auch bei der CeBIT ankommt, die Open Source 2009 deutlich mehr Platz als je zuvor einräumt.

So rettet Open Source Software vielleicht nicht gleich die ganze Welt. Aber sie hilft, Ideen umzusetzen und Projekte auf die Straße zu bringen. Die Krise wird (wie so oft) zur Chance: Zur Chance, dass sich freie Software und freie Standards in Bereichen durchsetzen, die heute noch gar nicht daran denken.

Quelle: t3n.yeebase.com 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:57 Uhr )
 
Written by olaf.vocks@gmail.com (Olaf Vocks)   
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Samstag, den 07. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Open Source ist aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Vor allem in den Bereichen Serverbetriebssysteme, Web- und Mailserver, Datenbanken und Middleware spielt Open-Source-Software eine wichtige Rolle.ping.jpg

Die Unternehmen, die in die Entwicklung von Open-Source-Software investieren, kommen aus fast allen Branchen, wenn auch mit einem Schwerpunkt auf der IT- und Telekommunikationsbranche.

In den letzten 5 Jahren wuchs der Marktanteil von Open Source Software auf einen Gesamtwert von rund 12 Mrd. Euro, wie in einer Studie im Auftrag der Europäischen Kommission im Januar 2007 veröffentlicht wurde ("Study on the Economic impact of open source software on innovation and the competitiveness of the Information and Communication Technologies (ICT) sector in the EU").icon Studie Wirtschaftliche Bedeutung von Open Source

 

Für das Jahr 2010 sagen die EU-Forscher Open-Source-bezogenen Dienstleistungen einen Anteil von 32 Prozent am gesamten It-Dienstleistungssektor voraus.

Der Open-Source-Anteil am Bruttoinlandsprodukt könnte 2010 bereits 4 Prozent betragen. Derzeit macht die gesamte IT-Infrastruktur 10 Prozent des europäischen BIP aus. Optimale Chancen sieht man, wenn Politik und Wirtschaft das Potenzial von Open Source und ähnlichen Modellen der Zusammenarbeit erkennen und zur Weitergestaltung der Informationsgesellschaft umsetzen

Aber ist Open Source auch wirklich sicher?

Ja. In Open Source Software fließt das Wissen und die Erfahrung unzähliger Anwender und Entwickler ein. Ganze Entwicklergruppen bilden sich und arbeiten über die Grenzen hinweg zusammen - weltweit, rund um die Uhr. Die Quelltexte der Programmierung werden laufend geprüft, Probleme werden schnell erkannt und Fehler sofort behoben. Das heißt, der Fortschritt ist nie von einer einzelnen Person oder Unternehmensentscheidung abhängig. Open Source Software garantiert den allgemeinen Zugriff. Sie kann jederzeit weiterentwickelt, optimiert, kopiert und genutzt werden. Somit ist Open Source Software zukunftssicher und immer hoch aktuell.

Nur eins ist OSS nicht, sie ist auf gar keinen Fall Anti-Kommerziell. OSS war und ist kommerziell und für jeden unverschlüsselt. Aber womit verdienen Anbieter von Open Source Software eigentlich ihr Geld?

Mit den Dienstleistungen rund um die Software. Also mit

  • Beratung.
  • Installation und Inbetriebnahme.
  • individuellen Anpassungen der Software an Kundenbedürfnisse.
  • Schulungen,
  • Services für Ausfallsicherheit, Systemwartung, Softwarepflege und
  • regelmäßigen Updates der Softwaren
...if you do a good job, then of course they will have no reason to move. 

 

Aktualisiert ( Donnerstag, den 19. März 2009 um 15:56 Uhr )
 
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